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  III. Vorgesehene Management Aktion
 

III. Vorgesehene Management Aktion:

Anwendung der Fruchtbarkeitskontrolle an Stuten 11 Jahre und älter zur Unterdrückung der Herden Wachstumsrate

A. ZWECK:
Der Billings Field Manager schlägt eine Geburtenkontrolle an 20 alterspezifische und älteren Stuten zum Zwecke der Unterdrückung der Herdenwachstumsrate vor, um gesunde Pferde auf gesunden Rangelands zu managen. Unter der vorgesehenen Aktion sollen 20 Stuten, elf Jahre und älter, mit einer Unfruchtbarkeitsimpfung, PZP Porcine Zona Pellucida, behandelt werden. Die Trächtigkeitsdaten aus dem Frühjahr 2005 deuten darauf hin, dass wahrscheinlich elf dieser Stuten ein Fohlen austragen werden. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Stuten ein Fohlen in 2005 empfangen, noch in 2006 austragen werden. Die durchgeführte Fruchtbarkeitskontrolle in 2005 hat ein Jahr, in 2006, die Unfruchtbarkeit zur Folge und wird den Fohlenertrag in 2007 verringern. Sieben ältere Stuten sind bereits aufgrund einer vorherigen Behandlung unfruchtbar und der Trächtigkeitsstatus bei den verbleibenden zwei Stuten ist zur dieser Zeit noch unklar.
Die meisten Stuten auf den Pryors beginnen mit dem Austragen von Fohlen im Alter von drei Jahren und gebähren sodann jedes Jahr, bzw. jedes zweite Jahr ein Fohlen. Langzeitstudien deuten darauf hin, dass durchschnittlich 33 Fohlen jedes Jahr geboren werden. Die Stutenaltersklasse 11 – 14 Jahren trugen durchschnittlich 2 – 3 Fohlen je Jahr in der letzten Dekade aus. Die Behandlung dieser Stuten würde den Fohlenertrag um 20% im Jahr 2007 verringern. Alle Stuten, elf Jahre und älter haben bereits ihren genetischen Beitrag zur Herde geleistet Für gewöhnlich fällt erwartungsgemäß die Fohlenproduktion ab dem 14. Lebensjahr. Und stellt sich ab dem 16. ganz ein. Die Meisten Stuten leben nicht viel länger über diese Zeitspanne hinaus.
Stuten, die zurzeit 15 Jahre und älter sind (betrifft 7 Stück auf der Range) wurden bereits behandelt und sollen, aus Mitgefühlsgründen, für den Rest ihres Lebens weiter behandelt werden. Diese Behandlung soll ihnen ein weiteres Jahr oder mehr in einer besseren physikalischen Kondition auf der Range ermöglichen. (Turner/Kirkpatrick 2002) Das BLM wird zu dieser Zeit keine Jährlinge und zweijährige Stuten behandeln, da es zurzeit keine Jährlingsstuten auf der Range gibt und nur 5 Zweijährige. Die 2-jährigen wurden im letzten Jahr zwar erstbehandelt (als Jährlinge), jedoch aufgrund der hohen Todesfälle als Beutetier nicht weiter behandelt. 50% dieser Altersklasse wird in 2005 trächtig werden und in 2006 austragen mit dem evtl. Ergebnis von 2-3 Fohlen.
Aufgrund weiterer Gefahren durch Berglöwen, hat das BLM aus Kostengründen entschieden, diese Stuten auch in diesem Jahr nicht mit der Zweitimpfung zu behandeln, da dies auch der Herde nicht zugute kommen würde.

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