| IV. Alternative Management Aktionen:
Im Folgendem werden Alternativen dargestellt, die in Zusammenarbeit mit mehreren Agenturen und Institutionen
diskutiert und erstellt wurden, mit der verantwortlichen Zielsetzung, eine Herde zu managen.
A. Nutzung der Möglichkeiten einen Abtrieb überschüssiger Wildpferde und der Einsatz der Fruchtbarkeitskontrolle an Stuten
11 Jahre und älter, zur Unterdrückung der Herden Wachstumsraten:
Die derzeit gültige AML für diese Herde beträgt 95 Wildpferde +/-10%. Das BLM hat die legale Erlaubnis, ein Gather
durchzuführen, sollte die Herde die Zahl von 125 übersteigen.
Das Hauptziel ist es, die Herde auf eine Größe zu reduzieren, ohne ihre genetische Lebensfähigkeit negativ zu beeinflussen,
oder der Range einen irreparablen Schaden zuzufügen. Die Habitat-Zielsetzungen laut dem aktuellen Herden Management Plan (HMAP)
ist es, so zu managen, dass die Range einen leichten Aufwärtstrend in der Wachstumskondition zeigt.
Das Ergebnis einer Wild Horse
Range Oberflächen-Studie der NRCS schlägt vor, um dem HMAP gerecht zu werden, eine Herdengröße von 45 – 145 anzustreben.
Die derzeitige Herdenpopulation beträgt 139 Pferde. 25 Fohlen werden dieses Jahr noch erwartet, so dass die Herdzahl am Ende der
Fohlen-Saison die 160 über-steigen wird. Das BLM erwartet eine gewisse Anzahl an Verlusten incl. als Beutetier sowie das natürliche
Ausscheiden älterer Pferde in diesem Jahr. Es ist schwierig die Auswirkungen zu bestimmen, denn zusätzlich verschwinden seit 1996
durchschnittlich 27 Pferde jährlich aus der Herde. Es ist möglich, dass Geburten und Sterbefälle ein Herdenwachstum verhinderten,
welches wiederum zu keiner Veränderung der Herdengröße führte, oder aber der intensive Verlust in Folge als Beutetier die Verringerung
der Herde mit verantwortet. Aufgrund der momentanen Rangeland-Situation, ist das Ziel des Managements,
eine stabile Wachstumsrate bei niedriger Population beizubehalten.
Natürliche Todesfälle bei jüngeren und älteren
Pferden (inklusive Tod als Beutetier), zusammen mit der Fruchtbarkeitskontrolle vervollständigen das erwartete Ziel, ohne das Risiko,
die Herde unter die Grenze des AML von 95 Pferden zu reduzieren. Im Zusammenhang mit den unsicheren natürlichen Todesfällen ist das
BLM sicher, dass ein Gather in Kombination mit der Geburtenkontrolle die Herde in ihrer genetischen Lebensfähigkeit negativ beeinflusst,
indem sie unter den Level fallen würde. Verschiedene Modelle nach dem oben beschriebenen Verfahren wurden mit WinEquus (Wildpferde Population Modell 1.4; vom 2. April 2002) erarbeitet.
Die Ergebnisse waren nahezu gleichwertig und bedeuteten einen negativen Einfluss auf die Herden-Entwicklung und deren genetische
Lebensfähigkeit. Das Ergebnis dieser Forschung ist aus den Akten des BiFO ersichtlich.
Der geringfügige Vorteil der Populationskontrolle unter der Anwendung eines Gathers kombiniert mit der Geburtenkontrolle im
Vergleich einer nur angewendeten Fruchtbarkeitskontrolle, lässt das BLM zu dem Schluss kommen dieses Modell nicht durchzuführen,
und an der vorgesehenen Aktion festzuhalten.
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