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  Kongress verabschiedet weniger einschränkendes Wildpferde – Gesetz
 

Kongress verabschiedet weniger einschränkendes Wildpferde – Gesetz

Von Samantha Young
Stephans Washington Bureau

WASHINGTON - - Alternde Wildpferde und die, die nicht als Haustiere veräußert werden konnten, können nun unter dem neuen Gesetz, welches der Kongress am Wochenende verabschiedet hat, zum Schlachten verkauft werden.

Die neue Gesetzgebung schürt somit die Bedenken unter den Wildpferde Schutzverbänden, da die Reduzierung der Herden auf staatlichem Land durch die Regierung zur Tötung tausender gesunder Pferde führen kann.

Laut dem Gesetz können Wildpferde älter als zehn Jahre und die, die dreimalig erfolglos auf Adoptionen angeboten wurden, nun auf Verkaufseinrichtungen ohne Einschränkungen verkauft werden.

„Sollte einem unter diesem Programm erlaubt sein, 300 Pferde zu kaufen und diese zu einem Schlachthaus weiter zuverkaufen, werden die Leute beginnen, Geld zu machen, „ sagte Howard Crystal, Anwalt des Funds for Animals. „ Ich erwarte unter diesem neuen Gesetz eine weitaus höhere Zahl an Pferden, die zum Schlachter gehen.“

Das Gesetz streicht eine Klausel im Bundesgesetz, wonach kein Wildpferd oder –esel zum kommerziellen Zweck verkauft oder transferiert werden darf.

Sen. Conrad Burns von Montana, Vorsitzender des Komitees des Fonds zur Unterstützung des Bureau of Land Managements, brachte die Eingabe des Gesetzentwurfs nach Konsultation mit den Sen. Byron Dogan, von North Dakota und Harry Reid, von Nevada, sagte Burns Pressesprecherin Jennifer O`Shea.
„Wir müssen die Zahlen der Tiere hinunter zu den geeigneten Management Leveln bringen und sie dort halten, aber auf einem Weg, der uns nicht ruiniert,“ sagte Burns in einem Statement. „Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es gibt dem BLM ein neues Instrument, welches ihnen hilft, dies unter Kontrolle zubringen.“
Bei den Gesetzgebern steigerte sich die Frustration mit dem Handling des Adoptionsprogrammes des BLM, deren Kosten raketenartig in die Höhe stiegen, je mehr Pferde sie von den Ranges nahmen und in staatliche Auffanglager steckten.

Dem BLM die Erlaubnis zu geben, diese Pferde zu verkaufen, könnte der Agentur ihre Kostenprobleme lösen und weiterhin Wildpferde von den staatlichen Ländern zusammenzutreiben, so ein Senator.

Für jedes Pferd, das in einer staatlichen Einrichtung gehalten wird, gibt das BLM 465,-- $ jährlich aus, oder 6,8 Mio. $ pro Jahr.

Die Agentur schätzt, dass ca. 36.000 Pferde in der Wildnis seien, 7.000 mehr als die Regierung glaubt, dass das Land tragen könne.

Ungleich dem Adoptionsprogramm, in dem der Käufer auf vier Pferde limitiert ist und eine Erklärung unterzeichnen muss, in dem er das Tier nicht an einen Schlachter verkauft, wird es diesen Passus in den neuen Verkaufsunterlagen nicht mehr geben.

Offizielle des BLM wanden schon lange ein, dass die Adoptierenden keine älteren Pferde kaufen wollen und somit das BLM gezwungen sei, diese Tiere in den Adoption-Pipelines zu Lasten des Steuerzahlers, zu halten.

Im Steuerjahr 2004 veradoptierte das BLM 6.650 Pferde von insgesamt 9.900 Pferden, die sie von den Ranges abtrieben. Der Rest wurde in diese Einrichtungen des Mittleren Westens geschickt.

Weiter sagte Crystal, das Gesetzt ermutige das BLM jetzt, weitere Herden zur Adoption zusammenzutreiben, wohl wissend, dass viele später für mehr Profit verkauft werden können.

Einen „systematischen Angriff auf die Wildpferde“ kommentierte der Politik Analysist Chris Heyde, die letzte Entscheidung des Kongresses.

„Da steckt keine andere Absicht dahinter, als sie auf den Markt zu werfen und sie zu schlachten, es ist der einzige Ausweg“ sagte Heyde weiter.

„Zusätzlich macht das Gesetz klar, dass es kein Verbrechen ist, ein altes Pferd zum schlachten zu verkaufen.“ sagte Crystal.