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Schriftliche Mitteilung des BLM in Billings, Montana 05.2005 - Fortsetzung |
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Anschreiben
Sehr geehrte interessierte Gruppen,
das Billings Field Office (BiFO) hat diesen EA (MT-010-05-16) erarbeitet, welche
die relevanten Informationen über die Pryor Mountain Wild Horse Range
Herde und die Alternativen zur Unterdrückung der Herdenwachstumsrate
enthält. Bei der vorgesehenen Aktion sollen 20 Stuten, elf Jahre und
älter durch eine ein jährig anhaltende Unfruchtbar-keitsimpfung mit
Porcine Zona Pellucida (PZP) behandelt werden. Diese EA zeigt ebenfalls,
die Rechtfertigung, die Methode, sowie die Prozedur zur Durchführung
dieser Aktion auf. Ebenfalls wird der dadurch entstehende Eingriff
in die Umwelt auf der PMWHR dargelegt. Der EA ist kontakten des BiFO´
s erhältlich.
Die derzeitige Herdengröße beträgt 139 Tiere total, der Durchschnitt seit 1994 lag bei 158 Pferden. Erhältliche genetische Forschungsberichte empfehlen, dass eine durchschnittliche Größe von 140 – 150 Tieren auf den Pryors eine genetische Konservierung begünstigt.
Neuste Range-Gesundheits- und Trendstudien belegen jedoch, dass die Range zurzeit nicht in der Lage ist, eine solche Herdengröße zu tragen. Intensive, innerhalb der Agentur geführte Diskussionen ergaben, dass eine Expansion in den oberen Gebieten der Range nicht möglich sei, lediglich in den unteren Gebieten kann Land von dem NPS (dem National Park Service, eine der Unterabt. des BLM, verantwortlich für die Wild-Parks und Wälder; Anm. d. A.) allerdings nur für eine bestimmte Anzahl von Wildpferden zugänglich gemacht werden.
So kam man zu dem Ergebnis, dass das BLM eine kleinere Herde anstreben muß, entsprechend dem existierenden AML (Appropriate Management Level = geeignete Management-Größe, legt durch wissenschaftliche Studien z.B. unter Berücksichtigung der Futtermittelproduktivität der Range die Herdengröße fest. Anm. d. A.) in Höhe von 95 Pferden, +/- 10%, so lange, bis das die zurzeit ausgetrocknete Range eine ansteigende Verbesserung ihres „gesundheitlichen“ Zustandes erfährt.
Natürliche Todesfälle, inklusive der Tötung als Beutetier, gekoppelt mit der Fruchtbar-keitskontrolle, sollen helfen, dieses erwartete Ziel, ohne das AML zu unterschreiten, zu erreichen.
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