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  Anhang 2 - Fortsetzung
 

Die derzeitigen Nutzungen sind wie folgt:

+ Das derzeitige ausgewiesene Wildpferdegebiet wurde aufgrund mehrerer Entscheidungen seit der Ausgabe des 1971 Wildpferde Schutz Gesetzes ausgerufen. In der Zwischenzeit wurden andere Managementscheidungen über angrenzende Ländereien in Kooperation mit der Forest Plan Direktion getroffen. Die Forest Plan Entscheidungen sind nicht kompatibel mit einer minimal gemanageten Wildpferdeherde. Das Gebiet, welches für eine Expansion vorgesehen ist, ist derzeitig in dem Forest Plan noch als Wilderness, Wildnisfläche (Wilderness Areas = Geschützte Gebiete, die in ihrem ursprünglichen Zustand belassen wurden, d. h. keine Anpflanzungen in irgend einer Art, kein Wegebau, kein Bauland, hier bleibt die Natur sich selbst überlassen Anm. d. A.) ausgewiesen. Das Ziel des Forest Plans ist es, diese ausgewiesenen Gebiete (Management Gebiete H) unter dem Gesichtspunkt der Wildnis-Werte zu managen. Wildpferde könnten die derzeitigen natürlich ökologischen Ressourcen verändern, weiterhin als Wildnis-Erholungsgebiet beizutragen. Eine Aktion, die die Einführung freilaufender Pferde bedeute, ist nicht kompatibel mit der Forest Plan Direktion zum managen von Wildnis-Werten.

+ Lost Water Canyon Research Natural Area (RNA) ist als Wildnis ausgewiesen. Das Ziel des Forest Plans für diese RNA ist es, diese als Basislinie zu managen, für langzeitliche Beobachtungen für das Erkennen von ökologischen Veränderungen, besonderes in den Abschnitten, wo Douglasien dominieren, diese an den östlichen Grenzen, sowie in den subalpinen Graslandschaften. Diese RNA dient nahezu als perfektes Feuchtgebiet zum studieren des hydrologischen Muttergesteins, dem Lehmstein. Diese RNA beherbergt ebenfalls eine Vielzahl an seltenen, pflanzlichen Spezien, wie dem Shoshonea pulvinata, welche bisher bekanntlich nur hier in den Pryors und in den Beartooth Mountains in Montana und in Teilen des Nordwestens von Wyoming vorkommt. Unvorteilhafte ökologische Veränderungen, wie durch Nutzung von Wildpferden, könnten diesen Pflanzen unwiederbringlichen Schaden zufügen. Daher ist das Einbringen einer Wildpferdeherde bei minimalem Management nicht vereinbar mit den Zielen des RNA. Die obere Forstbehörde gab mir bisher nicht die Erlaubnis, diese natürlichen Forschungsgebiete zu verändern.

+ Das Ziel des Forest Plans für das Gebiet des Dryhead Overlook (Management Gebiet D) ist es, eine langzeitliche Diversität und Qualität eines Habitats beizubehalten, oder zu verbessern und diese an die anderen Ressourcen Management Aktivitäten anzupassen. Unvorteilhafte ökologische Veränderungen, wie durch Nutzung von Wildpferden, könnten diesen Pflanzen unwiederbringlichen Schaden zufügen. In dieses Gebiet zu expandieren, würde bedeuten, die Probleme der Rangeland-Konditionen in der subalpinen Region zu expandieren, diese sind ohne hin schwer zu entdecken, wie es bewiesenermaßen sich in den niedrigen bis moderaten Rangeland Konditionen nach 40 jähriger Nutzung durch Weidevieh zeigt. Daher ist das Einbringen einer Wildpferde-herde bei minimalem Management nicht vereinbar mit den gesetzten Zielen für dieses Gebiet, noch würde es gemäß dem Wildpferdeschutzgesetz von 1971 eine gedeihende, ökologische Balance zulassen. Die in 2004 aufgestellte Bewertung des Rangelands durch die NRCS Kommission bestätigt diese verhältnismäßige Wichtigkeit gegenüber der Expansion ohne mehr Management Aktivität.

+ Das Dryhead Gebiet soll zudem in Kürze als ein traditionell, kultureller Eigentums-distrikt nominiert werden, aufgrund seines archäologischen Ressourcenreichtums aus der Vergangenheit und der traditionellen Nutzungen in der Gegenwart durch Indianer-stämme. Sollten Wildpferde hier angesiedelt werden, so wird mit einer steigenden Zahl von Wildpferdebeobachtern gerechnet. Diese zu erwartenden steigende Besucherzahlen würden in einem potentiellen Konflikt mit der traditionellen Stammesnutzung stehen.

+ Neue Einschränkungen durch die Pferde könnten entstehen bezüglich der Örtlichkeit und des natürlichen Geländes, wo neue Zäune aus logistischen Gründen gezogen werden müssten. Weiterhin würden die Wildpferde in einem Konflikt mit den bereits erteilten Weidegenehmigungen stehen. Nur der derzeitige nördliche Geländezaun wäre eine gute Örtlichkeit, wegen seiner Verbindung zu den natürlichen Barrieren.

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