| B. Grund: Seit 1994 besteht die PMWHR-Herde aus durchschnittlich 158 Pferden.
Vorhandene genetische Forschungsberichte empfehlen, dass eine durchschnittliche Größe von 140 – 150 Tieren auf den Pryors eine
genetische Konservierung begünstigt.
Neuste Range Gesundheits- und Trendstudien belegen jedoch, dass die Range zurzeit nicht in der Lage ist eine solche Herdengröße
zu tragen. Intensive innerhalb der Agentur geführte Diskussionen ergaben, dass eine Expansion in den oberen Gebieten der Range
nicht möglich sei, lediglich in den unteren Gebieten kann Land von dem NPS (dem National Park Service, eine der Unterabt.
des BLM, verantwortlich für die Wild Parks und Wälder Anm. d. A.) allerdings nur für eine bestimmte Anzahl von Wildpferden,
zugänglich gemacht werden.
So kam man zu dem Ergebnis, dass das BLM eine kleinere Herde anstreben muß, entsprechend dem existierenden AML
(Appropriate Management Level = geeignete Managenent Größe, legt durch wissenschaftliche Studien z.B. unter Berücksichtigung
der Futtermittelproduktivität der Range die Herdengröße fest. Anm. d. A.) in Höhe von 95 Pferden, +/- 10%, so lange, bis das
die zurzeit ausgetrocknete Range eine ansteigende Verbesserung ihres gesundheitlichen Zustandes anzeigt.
C. Rechtfertigung: Die derzeitige Herdenpopulation beträgt 139 Pferde.
25 Fohlen werden dieses Jahr noch erwartet, so dass die Herdenzahl
am Ende der Fohlen- saison die 160 übersteigen wird. Das BLM erwartet
eine gewisse Anzahl an Verlusten incl. als Beutetier sowie das natürliche
Ausscheiden älterer Pferde in diesem Jahr. Es ist schwierig, die
Auswirkungen zu bestimmen, denn zusätzlich verschwinden seit 1996
durchschnittlich 27 Pferde jährlich aus der Herde. Es ist möglich,
dass Geburten und Sterbefälle ein Herdenwachstum verhinderten, wie
in 2003 erlebt. Oder aber der intensive Verlust durch Tod als Beutetier,
welcher in dem Verlust eines kompletten Fohlenertrags resultieren
kann, wie in 2004 erlebt und somit das Herdenwachstum negativ beeinflusst.
Das Ziel ist es, ein stabiles Herdenwachstum beizubehalten, auf
einer niedrigeren Populationsgröße. Natürliche Todesfälle, inklusive
der Tötung als Beutetier, gekoppelt mit der Fruchtbarkeitskontrolle,
sollen helfen, dieses erwartete Ziel, ohne das AML mit 95 Pferden
+/- 10% zu unterschreiten, erreichen. Die Auswirkungen dieser vorgesehenen
Aktion auf die Herden Demographik inklusive Größe, Altersstruktur,
Geschlecht, und Wachstumsraten über die Zeit, wurden entwickelt
unter der Verwendung von WinEquus (Wildpferde-Populations Modell
Version 1.4; v. 02.04.2002); entwickelt von Dr. Stephan Jenkins,
Professor an der Universität von Nevada in Reno und ist erhältlich
unter http://unr.edu/hompage/jenkins.
D. Objektiven: Die Objektiven dieser vorgesehenen Aktion sind:
1. eine Fruchtbarkeitskontrolle an 20 alterspezifische und älteren Stuten zum Zwecke der Unterdrückung der
Herdenwachstumsrate, um gesunde Pferde auf gesunden Rangelands zu managen.
2. speziell bereitgestellte Injektionen, eine Primäre und eine Sekundäre, je 1 Monat auseinander verwendet, als eine 1-Jahr
PZP-Impfung mit 90%iger Effizienz, an 13 Stuten im Alter zwischen11 u. 14 Jahren
3. speziell bereitgestellte Injektionen, eine Primäre und eine Sekundäre, als 1-Jahr PZP-Impfung, an 7 Stuten 15 Jahre und älter.
4. eine sichere, erfolgreiche und minimal störende Durchführung der Ferninjektion im Felde zu leiten
5. Berichterstattung zu liefern, im Sinne des strategischen Wildpferde und Esel Forschungsprogrammes sowie Beobachtungen
im Sinne des Forschungsprotokolls innerhalb des BLM Wildpferde Fruchtbarkeitskontroll-Programmes inklusive der Auswirkungen auf
Herden Fohlenrate, Gebährzeitraum, genetische Herden lebensfähigkeit und allgemeine körperliche Kondition der Stuten, Fitness und
Verhalten zu leiten.
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