| B. Eingriffe in die Umwelt und Linderungsmaßstäbe:
Anwendung der Fruchtbarkeitskontrolle an Stuten von elf Jahren und älter zur partitiellen Unterdrückung der Herdenwachstumsrate.
Die Ressourcen, in denen durch die geplante Aktion direkte, indirekte oder weiterführende Konsequenzen erwartet werden, sollen neu
bewertet werden. Linderungsmaßstäbe sollen bei Bedarf angeboten werden. Es werden keine unersetzbaren oder unwiderrufliche Eingriffe
in irgendwelche Ressourcen (mit Ausnahme der 20 wilden Stuten, die wenn erfolgreich für ein Jahr unfruchtbar sein werden) bei der
Durchführung der geplanten Aktion erwartet.
1)
Pryor Mountain Wild Horse Herd: Die Absicht des Management ist es mit dieser vorgesehenen Aktion ein stabiles Herdenwachstum
beizubehalten auf einer niedrigeren Populationsgröße. Natürliche Todesfälle, inklusive der Tötung als Beutetier, gekoppelt mit
der Fruchtbarkeitskontrolle, sollen helfen dieses erwartete Ziel, ohne das AML mit 95 Pferden +/- 10% zu unterschreiten, zu erreichen.
Die vorgesehene Aktion kooperiert mit den geprüften Standard Operating Procedures (SOPs) die im Laufe der Jahre entwickelt wurden.
Diese SOPs repräsentieren die „besten Methoden“ zur Sicherstellung qualitativer Ergebnisse, Minimierung der Risiken und Reduzierung von
Eingriffen in Zusammenhang mit dieser Aktion. Alle Aktivitäten werden gemäß den aktuellen Statuten des BLM, HSUS und des ZooMontana in
der Absicht so sicher und so human als möglich, durchgeführt.
Sollten die Konditionen es rechtfertigen und die Gesundheit oder das Wohlergehen der Tiere zu irgendeiner Zeit in Gefahr sein, würde die
Ferninjektion verschoben oder aufgehoben werden.
Direkte Einflussnahme auf Lebewesen:
Eingriffe in das Leben der Wildpferde können in direkter und indirekter Form erfolgen und können bei dem Einzelnen oder der Population
als ganzes erscheinen. Als direkte Eingriffe werden jene bezeichnet, die mit dem einzelnen Tier und die unmittelbar an ihm durchgeführte
Aktion in Zusammenhang stehen. Diese A?Eingriffe beinhalten Stressfaktoren, die mit den Aktivitäten der Ferninjektion in Zusammenhang
stehen. Die Intensität dieser Eingriffe variiert von Tier zu Tier und ihren Verhaltensandeutungen, die von nervöser Aufregung bis hin zu
körperlichem Leid reichen.
Es gibt keinerlei Andeutungen dieser direkten Eingriffe, die darauf bestehen auch nur für kurze Zeit über
diesen Stresspunkt hinaus zu gehen. Zusätzliche, auf jedes Tier unterschiedlich wirkende Nachwirkungen der Injektionen können im Bereich
der Injektionsstelle (Abszesse, Granulomas) entstehen. Diese würden jedoch bei den routinemäßigen Feldbeobachtungen weiterhin observiert.
Tod oder permanente Verletzungen von oder an einzelnen Tieren sind jedoch unwahrscheinlich.
Um im Sinne die Eingriffe dieser Fruchtbarkeitskontrolle zu mindern, werden alle Injektionen kontrolliert und von ausgebildeten
Wild-Life –Dartern ausgeführt. Dieses Personal wird die ganze andauernde Zeit der
Operation vor Ort präsent sein. Sie sind verantwortlich für die genaue Identifikation der altersspezifischen Stuten.
Ein Veterinärmediziner wird die gesamte, andauernde Zeit über in ständiger Rufbereitschaft sein. Mögliche Veterinär-Notfälle
wurden im Zusammenhang mit den SOPs besprochen.
Beobachter sind willkommen, sind jedoch, um Stresssituationen an den Tieren zu vermeiden, angehalten, über die gesamte Zeit des
Dartens einen gewissen Sicherheitsabstand einzuhalten.
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