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  Anhang 4 - Fortsetzung
 

D. Wiederentdeckung der Pfeile:
Versuche werden unternommen, alle Pfeile wieder zuentdecken. Wenn möglich sollten die Pfeile, die entladen von dem Pferd gefallen sind sofort aufgenommen werden, bevor es zu einem nächsten Pferd weiter geht. In Ausnahmesituationen, die Entscheidung liegt beim Darter, kann das Gelände, in dem sich ein Pfeil befindet, markiert und zu einem späteren Zeitpunkt mit der Suche nach dem Pfeil begonnen werden. Alle entladenen und wieder entdeckten Pfeile werden untersucht, um bestimmen zu können, ob das Impfmittel durch die Ladung verabreicht wurde.

E. Führen von Unterlagen:
BLM und SCC Personal erhalten Unterlagen über die Identifikation aller zu behandelnden Pferde oder zum Kontrollzweck. Diese Unterlagen dienen auch dazu, um den Bestimmungen des FDA bei Verwendung von Impfmitteln unter existierender INAD gerecht zu werden. Jedes behandelte Pferd wird zukünftig mit einer 4-Stelligen BLM Kontrollnummer identifiziert. Für jedes behandelte Pferd, werden die folgenden Informationen zum Zeitpunkt des dartens festgehalten:
1. Identifikation des Darters
2. Datum der Impfung
3. Höhe der PZP-Dosis
4. Type des Hilfsmittels
5. Type des Pfeilgewehrs
6. Präzise Beschreibung der Seite, die getroffen wurde (rechte oder linke Seite der Hüfte)
7. Schussentfernung
8. Los-Nr. des Impfmittels

Zusätzliche, weitere Beobachtungen bezüglich ungewöhnlichem Verhalten, wie Schwellung der Injektionsstelle, Reaktionen der Injektionsstelle, oder andere sachdienliche Hinweise werden von den Forschern des BLM gesammelt.
Auf ein Minimum beschränkt, soll das Zählen von Geburten jährlich durch das BLM-Personal erfolgen. Diese Daten sollen von den BLM Feldtechnikern festgehalten und beiden Agenturen, dem BLM und dem SCC, zugänglich gemacht werden. Auch andere Daten, wie zum Beispiel die körperliche Kondition der Stuten, Fitness und Verhalten sollen gesammelt und entsprechend dem Nationalen Wildpferde Fruchtbarkeitskontrollprogramm des BLM verwaltet werden.

F. Veterinäre Notfälle:
Personal, welches an den Darting Aktivitäten teilnimmt, ist mit einem Funkgerät oder einem Mobiltelefon ausgerüstet. Für den Fall eines veterinären Notfalles wird das Personal aufgefordert, sofort den Wildpferde-Spezialisten anzurufen und ihn mit allen Informationen betreffend des verletzten Tieres wie zum Beispiel, Örtlichkeit und Natur zu versorgen. Wenn es als geeignet erscheint, kann der Wildpferde Spezialist einen Veterinär-Mediziner um Rat oder um Unterstützung bitten.
Für den Fall, das ein Pfeil einen Knochen trifft, muß der Darter das Pferd solange verfolgen, bis der Pfeil von dem Pferd fällt, oder das Pferd nicht mehr zu finden ist. Der Darter ist für die tägliche Observation des Pferdes verantwortlich, bis das Problem gelöst ist. Mögliche Gründe, ein Pferd zu betäuben können unter anderem beinhalten: gebrochenes Bein, ein Pfeil, der seit mehr als zwei Wochen in einem Knochen steckt, Infektion aufgrund eines Pfeils, der in einem Knochen steckt oder ein abnormaler Hohlraum.
Die genannten Begründungen, sind jedoch sehr selten vorkommende Ereignisse während eines Dartens im Feld. Andere Verletzungen, die aufgrund des Dartens herrühren, können das Betäuben eines Pferdes ebenso notwendig machen, zum Zwecke der Abschätzung und Behandlung. Jede Entscheidung, ein Pferd zu fangen und zu betäuben wird unter Konsultation des Projekt-Veterinärs durchgeführt. Wann immer möglich, wird die Lebendfallen-Technik angewandt, um die Pferde zu fangen und aufzunehmen. Sollte in Absprache mit dem Projekt Veterinär die Verwendung von Betäubungsmitteln zwingend erforderlich und geeignet sein, so werden sie ausschließlich nur von einem vom Veterinär bestimmten Angestellten unter der Anweisung des Veterinärs verabreicht. Alle Verletzungen werden gemäß der Empfehlung des Projekt Veterinärs in Absprache mit dem Wildpferde Spezialist behandelt. Im Falle eines gebrochenen Beins oder anderen schweren Verletzungen, wo der Projekt Veterinär keinerlei Genesung prognostiziert, wird in Absprache mit dem Billings Field Manager und dem Wildpferde Spezialist das Tier auf humane Art eingeschläfert.

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