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Indirekte Einflussnahme auf Lebewesen:
Mit dem indirekten Eingriff auf Lebewesen ist Zustand der beschrieben, der sich nachträglich aus der verabreichten
Injektion an den einzelnen Tieren entwickeln kann. Einige dieser indirekten Eingriffe werden in den wissenschaftlichen
Dokumenten festgehalten, wie die zunehmende soziale Unordnung innerhalb der Gruppen, sowie die mögliche Zunahme der
körperlichen Fitness der behandelten Stuten und einer evtl. längeren Fohlensaison. Alle behandelten Stuten werden weiterhin
unter den Aspekten des sozialen Verhaltens, körperliche Kondition und des Gebährens, beobachtet. Vorhandene Verhaltensdaten
aus vorangegangenen Kontrollstudien werden um die neuen Daten ergänzt.
Direkte Einflussnahme auf die Population:
Populationsweite Einflussnahmen sind unmittelbare Auswirkungen, die während oder sofort bei einer durchgeführten Aktion entstehen.
Diese Einflussnahme kann durch eine gesteigerte menschliche Präsenz hervorgerufen werden. Dies kann zeitlich in der Natur begrenzt
sein, ist jedoch für mehrere aufeinander folgende Tage des Dartens beabsichtigt. Wiederholte Injektions-Aktivitäten in den Jahren
2003 und 2004 gaben jedoch keine Gründe für eine gesteigerte Sensibilität der Pferde/des Harems über dem beobachteten Level aus dem
Jahr 2002.
Indirekte Populations-Einflüsse:
Indirekte populationsweite Einflüsse erscheinen nicht unmittelbar als handfeste Effekte und sind eher schwer zu bestimmen.
Dies hängt in erster Linie mit den verabreichten Drogen an den behandelten Stuten zusammen. Insgesamt 20 Stuten werden behandelt.
In 2005 angewandte Fruchtbar-keitskontrolle veranlasst in 2006 eine Unfruchtbarkeit der Stute und könnte möglicherweise eine
Reduzierung des Fohlenertrags in 2007 um 20% bedeuten.
Ältere Stuten Altersklassen (11-14 Jahre) produzierten in der vergangenen Dekade durchschnittlich 2 -3 Fohlen pro Jahr.
Eine Behandlung dieser 13 Stuten in dieser Klasse würde eine Reduzierung der Herden-Fohlenrate in 2007 um 20% ermöglichen.
Gewöhnlich fällt die Geburtenrate ab dem 14. Lebensalter und erlischt ganz ab dem 16. Stuten ab dem Alter von 15 Jahren
haben bereits eine erste Injektion erhalten, aus mitfühlenden Gründen, mit der Absicht, sie für den Rest ihres Lebens zu behandeln.
Das beabsichtigte zukünftige Ziel soll sein, 1 – 2 Fohlen je Altersklasse zu erhalten.
Weiterführende herdendemographische Einflüsse:
Weiterführende Einflüsse aufgrund dieser vorgesehenen Aktion auf die Herdendemographik (Größe, Alter, Struktur, Geschlechtsmerkmale)
wurden unter Zuhilfenahme von WinEquus ermittelt. Bei diesem Modell wurde der weiterführende Einfluss durch die geplante Reduzierung
auf einen Level nicht unter der natürlichen Sterblichkeitsrate betrachtet. Es ist vorgesehen, die Herdengröße oscellierend um 100
Pferde zu halten, mit einem leichten Schwund von -2 – 3%. Sollte die Sterblichkeitsrate jedoch weiterhin zunehmen, z.B. durch weitere
Todesfälle als Beutetier, basierend auf dem Level von 2004, dann könnte die vorgesehene Aktion, wiederholt über eine längere Periode,
eine Herdenreduzierung von 50% unter AML, mit einer schwindenden Zuwachsrate von -13% bedeuten. Das BLM muss weitere Beobachtungen
bezüglich der Einflüsse des natürlichen Todes und Tod als Beutetier durchführen, um zusätzliche Managementbemühungen neu zu bewerten.
Weiterführende herdengenetische Einflüsse:
Es werden keine weiterführenden Einflüsse auf die langzeitliche Lebens-fähigkeit der Herde im Zusammenhang mit der geplanten Aktion
erwartet. Alle 11-jährigen Stuten und älter haben bereits ihren genetischen Beitrag zur Herde geleistet. Lediglich eine geringe
Einflussnahme auf die genetische Vielfalt durch die Reduzierung des lebenszeitlichen Beitrages mit zu erwartenden 1-2 Fohlen, wird erwartet.
Es ist wichtig, dass das BLM jede Bemühung unternimmt, um den reproduzierenden Kern der Herde zu erhalten. Weiterhin ist es wichtig,
dass das BLM die Genetik der Herde beobachtet, eine entweder zunehmende Herdengröße und/oder die Einführung neuen Genmaterials
(in Form von 1-2 neuen Stuten) betrachtet, sollte es notwendig sein, die Herde bei dem aktuellen AML fünf Jahre zu managen.
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