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Die Geschichte der "Pryor Mountain Wild Horses" - Fortsetzung |
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Dieses Gesetz reichte den Ranchern jedoch nicht. So erteilte die Regierung die Genehmigung, die Wildpferde durch sogenannte
"Mustangers" einfangen und von den staatlichen Ländern entfernen zu lassen.
Von einst 2 Mio. Wildpferden wurden keine 15.000 im Jahr 1970 gezählt, die die organisierte Abschlachtung überlebt hatten.
Dies ging auch an der "Pryor-Herde" nicht spurlos vorüber. Waren es Anfang 1900 noch 200 Köpfe, so zählte man 1970 nur noch
70 Pferde. Velma B. Johnston, eine beherzte und mutige Frau aus dem benachbarten Bundesstaat Nevada ist es zu verdanken,
dass sich die Lage 1955 zu Gunsten der Wildpferde veränderte. Das als "Wild Horse Annie Act" verabschiedete Gesetz, welches
nach vier Jahren Kampf mit der Regierung 1959 erlassen wurde, war das erste Wildpferdeschutzgesetz der USA. Aber der Kampf
in den "Pryor Mountains" war noch nicht zu Ende. Seit 1946 lenkte, nach einem Zusammenschluß zweier unterer Abteilungen des
Landwirtschaftsministeriums, das neu gegründete BLM, das Bureau of Land Management alle Geschicke im staatlichem Sinne.
Das BLM zeichnet sich verantwortlich für alle staatlichen Ländereien und deren Inhalt, wie z.B. National Parks, Recreation
Areas (Erholungsgebiete), sowie allen Wildlife Refugees (Wildparks). So auch für die Wildpferdeherde in den "Pryor Mountains".
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