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Die Geschichte der "Pryor Mountain Wild Horses" - Fortsetzung |
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Das Überleben dieser Spezies schien nun gesichert. Die Herde in den "Pryors" erholte sich in den folgenden Jahren auf über 200 Pferde.
Eine der Hauptaufgaben des BLMs ist es, die staatlichen Ländereien in einem ökologischen Gleichgewicht zu halten.
In der "Pryor Mountain Wild Horse Range" sah dies nun sehr kritisch aus. Die Überzahl der Pferde schien dem fragilen Ökosystem der
Range erheblichen Schaden zuzufügen. Ein neues Problem tauchte auf. Wie und wohin sollte man die überzähligen Pferde von der Range
unter Berücksichtigung des "Acts" von 1971 schaffen?
So wurden erhebliche wissenschaftliche Feldversuche und Untersuchungen durchgeführt, wie das Wachstumsverhältnis der Herde zum Verhältnis
der Futtermittel in der Range stand. Die Wissenschaftler unter Michael Coughenour kamen zu dem Ergebnis, dass nur 33% der Range 65% der
benötigten Nahrung liefere aber nur für eine Herdengröße von max. 125 Pferden, +/- 10 %.
Die Herde in den "Pryor Mountains" nimmt pro Jahr ungefähr 18 - 20% zu. Dies würde eine Verdoppelung der Herde alle 4 - 5 Jahre bedeuten.
So wurde 1972 das "Adopt a Horse or Burro Program" entwickelt und ins Leben gerufen.
Kurz erläutert bedeutet dies: Eine größere Anzahl als die zur Adoption anstehenden Wildpferde werden von den Ranges
abgetrieben und in einer speziell dafür vorgesehenen Einrichtung für die anstehende Adoption vorbereitet. Dazu zählen
auch div. gesundheitliche Checks um den allgemeinen gesundheitlichen Zustand der Herde zu bestimmen. Die Pferde, die
nicht zur Adoption stehen, werden innerhalb 24 Std. wieder auf die Range entlassen.
Diese Pferde kann man nach ca. 2 Tagen wieder auf ihren Homeranges antreffen. Sie werden vorher farblich behandelt,
damit der Hubschrauberpilot sie als solche erkennen kann.
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