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  Die Geschichte der "Pryor Mountain Wild Horses" - Fortsetzung
  Ein US-Bürger, der sich vorher einer schriftlichen Bewerbung unterzogen hat und für adoptionswürdig befunden wurde, kann nun durch einen auktions-ähnlichen Bieterprozess sein Pferd erwerben. Ab dem Tag der Erwerbung bleibt das Tier für ein weiteres Jahr unter staatlicher Kontrolle. D.h. angemeldete Kontrollen seitens der Behörde können der Fall sein. Unmenschliche Zuwiderhandlungen werden mit bis zu 2 Jahren Gefängnis und in jedem Fall mit Ausschluß von weiteren Adoptionsprogrammen geahndet.

Was aber macht die "Pryor Herde" so einzigartig?
Es ist ihre Abstammung, die mehrere Jahrhunderte in die Vergangenheit führt. Schon im 19. Jahrhundert berichtete man über Indianerponies der Nez Perce, die spanischen Ursprungs sein sollen. Blutuntersuchungen an der Universität von Kentucky, unter der Leitung von Gus Cothran, bestätigten bei einer DNA-Bestimmung, dass die "Pryor Herde" Blut einer span. Pferderasse trägt, deren Linie über 400 Jahre zurückführt. Aber auch ihre Fellzeichnung unterscheidet sie teilweise recht deutlich von anderen Pferderassen. So haben sie den dunklen Aalstrich auf dem Rücken und ebenfalls von den Schultern senkrecht verlaufende schwarze Streifen. Um die Beine befinden sich armbandförmige Streifen auch "Zebraierung" genannt. Diese primitiven Abzeichen deuten auf eine altertümliche Rasse hin.
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