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  Die Geschichte der "Pryor Mountain Wild Horses" - Fortsetzung
  Ein weiteres Indiez für ihre Altertümlichkeit ist ihr Körperbau. Entgegen ihren gezähmten Artgenossen, wovon letztendlich auch sie abstammen, unterzogen sie sich in den vergangenen Jahrhunderten einer körperlichen Anpassung. "Pryor-Pferde" sind durchschnittlich 14 - 15 Hände (140 - 150cm) groß. Sie überleben so eher eine Dürre- oder Kälteperiode. Ihre Augen sitzen weit auseinander, was ihnen eine nahezu perfekte Rundumsicht bietet. Ihre Ohren sind eher kurz, aber sehr wachsam. Die Beine sind ebenfalls kurz aber mit starken Sehnen und Gelenken versehen, die darüber hinaus sehr dehnbar sind.

Die Fellfarbe variiert über schwarz, dunkel und heller Fuchs, Palomino bis hin zu den Mischfärbungen Roan, um nur einige Farben zu nennen. All diese Merkmale geben diesem Pferdetypen die Einzigartigkeit, wie man sie sonst nur bei einem Ur-Pferdetypen zu finden gedenkt.
Das "Przewalski-Pferd", das nach einer langen und intensiven Pflege wieder die mongolische Steppe durchwandert, gilt als die letzte Ur-Pferderasse dieser Erde. Die Nachfolger der "Tarpane", der letzte Tarpan starb 1870 in einem polnischen Zoo, die "Konics" in Holland und im Merfelderbruch bei Dülmen gehören zu den letzten wildlebenden Pferden Europas.
Die "Pryor Mountain Mustangs" in Montana sowie die "Kiger Horses" in Oregon, den "Sulpher Horses" in Utah, den "Shakleford Horses" in Carolina und den "Cerbat Horses" in Arizona, sie alle entstammen dem gleichen Ursprung.
Sie gewähren uns einen Einblick in eine längst vergangene Epoche der Spezies EQUUS und stellen eine erhaltungswürdige Art dar.
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